Rhabarber ist ein richtiges Allroundtalent in der Küche, von der Grütze bis hin zum klassischen Rhabarberkuchen wird er heiß geliebt - nicht immer, aber immer öfter. Doch wer Rhabarber im Garten anpflanzt, weiß auch, dass er einem schnell über den Kopf wachsen kann. Wohin dann also mit den köstlichen Stangen? Unser Genussforscher Prof. Thomas Vilgis schlägt vor, Gsälz (schwäbisch - auch Xäls oder Gselz ) daraus zu machen - und zwar verschiedene Sorten mit Pfiff. Denn Rhabarber-Konfitüre ist nicht nur auf dem Brötchen lecker, sie macht auch auf vielen Käseplatten eine verdammt gute Figur.
Kultur & Gesellschaft
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 30.05.2026Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis - Rhabarber-Gsälz oder -Konfitüre, auch köstlich zu vielen Käsesorten
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Folge vom 30.05.2026Xenien – erklärt von Sandra RichterFriedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe schmiedeten 1794 einen gemeinsamen Plan. Ein kleines Geheimprojekt, mit dem sie es der spießbürgerlichen Literaturszene heimzahlen wollten und in deren Zentrum die Xenien standen. Der Begriff geht bereits zurück auf den römischen Dichter Martial und bezeichnet ursprünglich Begleitverse zu einem Gastgeschenk. Bei Schiller und Goethe aber bekamen die Xenien einen stark ironischen und satirischen Charakter - über 1000 Epigramme haben die beiden geschrieben als scharfe Kritik an der damaligen Kulturszene. Die Gattung geriet durch ihre Attacke in Verruf - heute haben die Xenien so gut wie keine Bedeutung mehr in der Literatur.
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Folge vom 30.05.2026„Ich bin ein anderer Mensch nach dieser Revolution“ – „Unspoken“ von Gitarrist Mahan MirarabMahan Mirarab wuchs in Teheran auf und lebt heute in Wien. Protest, Gewalt, Angst und Exil haben sein Leben und seine Musik in den letzten vier Jahren verändert. Sein neues Album ist deshalb eine wichtige Botschaft - und sein Instrument ein Beweis dafür, dass der Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ost und West gelingen kann. Die beiden Griffbretter seiner Gitarre ermöglichen ein Wechselspiel zwischen iranischer Klangtradition und westlicher Harmonik - und sind zugleich ein Symbol für kulturelle Verständigung. Das Album „Unspoken“ erzählt von Austausch und Empathie und wartet mit einer Starbesetzung auf: dem klassischen Cellisten Kian Soltani, dem schwedischen Jazzbassisten Lars Danielsson und der Musikerin Golnar Shahyar. „Der Jazz braucht genau jetzt Menschen wie Mahan Mirarab“ - meint unsere Jazzkritikerin Fanny Opitz: „Musiker, die uns verantwortungsvoll ins Gedächtnis rufen, worum es eigentlich geht. Um ein Miteinander jenseits kultureller Unterschiede.“
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Folge vom 30.05.2026Jazz aus vollen Kehlen – Die A-cappella-Band Lylac aus MainzWährend des Musikstudiums in Mainz vor drei Jahren haben sie sich zusammengetan. Drei Frauen und zwei Männer nennen sich seitdem „Lylac“ und haben sich schnell in der Jazzvokal-Szene einen Namen gemacht. Das Ensemble agiert demokratisch und hat mittlerweile viele eigene Stücke im Repertoire. Warum die fünf so gut harmonieren und was ihnen zur Produktion des zweiten Albums fehlt, erzählen sie in SWR Kultur.