Das alte Backsteingebäude am Neckarufer, das die Kultureinrichtung „Haus am Wehrsteg“ beherbergt, lässt sich kaum beheizen. Damit trotzdem etwas geboten wird, hat sich der Leiter des Hauses, Matthis Bacht, das Projekt „Außenseiten“ ausgedacht.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 am Samstagnachmittag Folgen
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
Folgen von SWR2 am Samstagnachmittag
98 Folgen
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Folge vom 03.01.2026Heidelberger Kunsthaus. Comic-Künstler Nando von Arb gestaltet Fassade vom „Haus am Wehrsteg“
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Folge vom 03.01.2026Weißkohl mit Äpfeln und Sojazwiebel (nach Rainer Kade)Dieses Mal hat sich unser Genussforscher Thomas Vilgis vom vermeintlich schnöden Kantinenessen inspirieren lassen. Während viele Esser oft darüber schimpfen, kocht Thomas Vilgis gerne nach, was Rainer Kade in der kleinen Kantine am Mainzer Max-Planck-Institut serviert. Frisch, saisonal und regional, so auch dieses simple, aber raffinierte und natürlich leckere Gericht: Weißkohl mit Äpfeln und Sojazwiebel.
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Folge vom 03.01.2026Wilhelm Lehmann: „Mond im Januar“Sieht der Mond im Winter anders aus als im Sommer? Der deutsche Lyriker Wilhelm Lehmann war davon überzeugt und widmet dem Januar-Mond ein eigenes Gedicht. Darin beschreibt er ihn vor allem anhand eisiger irdischer Phänomene, die uns den Mond zeigen, zum Beispiel eine gefrorene Pfütze, in der er sich spiegelt. Daneben stellt Lehmann einen Bezug zur antiken Mythologie her.
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Folge vom 03.01.2026Eine Erzählung wie ein Gedicht: „Die Winterschwimmerin“ von Marion PoschmannEine Frau geht im Winter in eiskalten Flüssen schwimmen. Das klingt zunächst nach einer Extremsportart, die es auch gibt und die im Winter durchaus beliebt ist. Die Schriftstellerin Marion Poschmann erzählt in ihrer Verslegende „Die Winterschwimmerin“ nicht nur von Thekla, die im Winter draußen schwimmen geht, sondern vor allem, welche Gedanken ihr dabei durch den Kopf gehen. Sie beginnt, philosophisch über das Leben zu reflektieren. Als ihr dabei auch noch ein Tiger begegnet, von dem nicht ganz klar ist, ob er wirklich real ist, bekommt die ganze Geschichte eine mythologische Tiefe. Die Sprache dieses Textes variiert virtuos zwischen erzählenden Prosa-Passagen und lyrischen Elementen mit Rhythmus und Reim. Marit Beyer liest diese Verslegende wunderbar unpathetisch und dennoch poetisch, so dass der Text eine schwebende Leichtigkeit bekommt.